Arche Regenbogen

Unsere Arche

 Das Haus Arche Regenbogen
 
Bereits 1998 hatte die Fachkinderkranken- schwester Christiane Miarka-Mauthe die Idee, eine Einrichtung für beatmete Säuglinge und Kleinkinder aufzumachen, die nicht zu Hause versorgt werden können. Neben der nötigen Intensivpflege sollten die Kinder mit Liebe und Zuwendung bei optimaler Förderung wie in einer großen Familie aufwachsen können. Bis zur Eröffnung des Hauses war es noch ein langer Weg, aber endlich war es geschafft.
Im Mai 2007 konnte die "Arche-Regenbogen“  die Türen öffnen.
 
 
Das Leben in der "Arche" 
 
Uns ist es wichtig, eine individuelle, pflegerische, medizinische und pädagogische Betreuung der Kinder zu ermöglichen sowie ihnen gleichzeitig Annahme, Schutz und Geborgenheit zu geben. Dazu trägt auch der strukturierte Tagesablauf sowie die Einhaltung von Ritualen in der "Arche" bei:
  • morgendliche Pflege
  • Morgenkreis
  • Frühstück 
  • individuelle Förderung / Therapien
  • Mittagessen
  • Mittagsruhe
  • individuelle Förderung / Therapien / Spaziergänge oder Ausflüge
  • Abendessen
  • abendliche Pflege
  • Abendkreis
  • Nachtruhe
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In der "Arche" herrscht eine andere Atmosphäre als auf den betriebsamen Intensivstationen, wie in dieser Übersicht verdeutlicht wird: 
 
Intensivstation Arche
Unruhe, Hektik, hoher Lärmpegel, kaltes Neonlicht  ruhige, entspannte Umgebung, warme Farben und warmes Licht
großer Personalwechsel gleich bleibende Bezugspersonen
Zeitmangel Zeit für individuelle Betreuung
kein geregelter Tagesablauf feste Strukturen, Rituale

 
 
 
 
 
 
  
 
 
 Rundgang durch das Haus
 
Kernstück des Hauses ist der großzügige    Wohn- und Essbereich mit Küche und Blick auf den Garten. Hier dürfen die Kinder ein Stück normales Leben erfahren, etwa das gemein- same Essen am Tisch oder das Kuscheln auf dem Sofa. Eine Spielecke mit Schaukel sorgt für Entspannung und Freude. Die Kinder können auch mit der Erzieherin in der Küche werkeln. Durch eine abgesenkte Küchenarbeitsplatte ist es bspw.  möglich, mit den Kindern zu backen oder zu kochen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im Badezimmer können die Kinder mit speziellen Hilfsmitteln gewaschen und gepflegt werden. Auch hier wurde auf eine altersgerechte, freundliche Einrichtung Wert gelegt.
 
 
 
 
 
  
 
  
Der Snoezelenraum ist eine Wohlfühloase in der die Kinder sich entspannen können. Eine warme, wassergefüllte Klangmatratze lässt die Kinder Musik nicht nur hören, sondern auch erfühlen. In dem abgedunkelten Raum können durch verschiedene Lichtreize, wie z. B. Kaleidoskop, Dia-Projektion und Schwarzlicht- aquarium die visuellen Fähigkeiten der Kinder gefördert werden. Alle Sinne werden hier angesprochen.
 
 
Die Kinderzimmer sind mit funktionalen Holzmöbeln ausgestattet. Alles ist trotz der vielen Geräte freundlich und warm gestaltet. Die Kinder schlafen in Betten mit Himmel, das gibt ihnen ein geschütztes Gefühl. Mit einer ausgeklügelten Rufanlage, die im Zimmer auf lautlos geschaltet werden kann, und einem Videosystem sind die Kinder rund um die Uhr überwacht, um bei Notfällen rasch zur Stelle sein zu können.
  
 

 

 

 

 

  
 
 
 
Ein Isolierzimmer mit Schleuse sorgt dafür, dass ansteckende Krankheiten nicht von Kind zu Kind weiter gegeben werden. 
Daneben gibt es natürlich noch das Schwesternzimmer, die Waschküche und den Vorratsraum -also alles was es in einem Haushalt so gibt.
 
 
Im Sommer ist die großzügige Terrasse und der Garten ein beliebter Aufenthaltsort. Ein Brunnen mit Lichtspiel bringt willkommene Kühlung. Auf der großen Vogelnestschaukel lässt sich der Nachmittag gemütlich genießen.
 

 

 

 

 

 
 
 
 
Die Umgebung lädt zu Spaziergängen ein. Ein Baumlehrpfad, Wiesen und Wald führen in unmittelbarer Nähe am Haus vorbei.